Boule
Bouletraining für Jedermann:
Dienstags und Freitags ab 17:00 Uhr am Clubhaus der Tennisfreunde.
Spielregeln
Boule oder auch Pétanque
Es können 1 gegen 1 ( tête à tête ),2 gegen 2 ( Doublette ) oder 3 gegen 3 ( Triplette ) Spieler gegeneinander antreten. In einigen Gegenden Frankreichs wird auch gerne Quartett ( 8 Kugeln pro Mannschaft ) gespielt. Ziel des Spiels ist es seine eigenen Kugeln möglichst nahe an die Zielkugel ( Cochnnet, Bouchon oder Schweinchen genannt ) heranzubringen. Es st immer das Team an der Reihe, das nicht die beste Kugel am Schweinchen positioniert hat. Erst wenn also besser gelegt wurde oder die Kugel des Gegners durch gezielten Schuss entfernt wurde, ist die gegnerische Mannschaft wieder am Zug. Sind alle Kugeln gespielt, ist eine Aufnahme beendet. Nun zählt jede Kugel einen Punkt, die näher an der Zielkugel liegt, als die beste Kugel des Gegners. Das Team, das zuerst 13 Punkte erreicht, hat gewonnen.
Aus taktischen Gründen haben sich Spieler meist auf bestimmte Spielpositionen spezialisiert. Im Triplette gibt es zum Beispiel den Leger ( Pointeur ),den Mittelspieler ( Milieu ) und den Schießer ( Tireur ). Je Bedarf ist innerhalb eines Teams also immer der an der Reihe, der die zu erledigende Aufgabe voraussichtlich am besten erledigt. Wenn bei einem Schuss beispielsweise der Schiesser keine Kugel mehr hat, rückt der Milieu nach.
Nach den offiziellen Regeln sind Kugeln mit einem Gewicht zwischen 650 und 800 g sowie einem Durchmesser von 70,5 bis 80,0 mm zugelassen, die den Herstellern und eine einzigartige Nummer eingraviert haben. Gewicht und Durchmesser können variieren, also ist es beispielsweise möglich, dass Kugeln mit kleinem Durchmesser trotzdem schwerer sind. Zur besseren Unterscheidung werden Kugeln mit unterschiedlicher Riffelung verwendet.

Ansprechpartner für Boule:
| Klaus Zimmermann 06832-1644 |
Horst Fries
06832-8202 |
Bilder vom Bau der Boule - Anlage
Boule beim TF-Oppen
Auf der Mitgliederversammlung, am 17.04.2011, wurde
die Sparte Boule beim Tennisverein gegründet.
Erstmals, zum Sommerfest 2009, wurde ein Platz am
Tennisheim gebaut und seiner Bestimmung übergeben.
6-12 Spieler/in , nehmen 2x die Woche, am Training Teil. Die Inbetriebnahme einer Flutlichtanlage im Winter 2010, setzte ein Schlußstrich unter die diversen Baumaßnahmen.
Mittlerweile gibt es kapp 15.000 begeisterte Boulespieler, die in Vereinen organisiert sind. Der Erfolg dieses Sports ist leicht erklärt: Boule ist kommunikativ.
Bevor ein Spiel beginnt, müssen sich alle Spieler kennen. Man stellt sich vor. Und zwar mit Vornamen, gespielt wird per du – und das aus gutem Grund: Denn allein mit einem gelungenen Wurf ist es hier nicht getan. Ein Meister des Witzes ist ebenso gefragt wie eine ruhige Hand und die Fähigkeit zur absoluten Konzentration. Und: Während des wortreichen, kecken Schlagabtauschs zwischen den Spielern wird so mancher Geist geschärft. Pétanque – so die Bezeichnung des Spiels im Wettkampf – hält nicht nur das Hirn fit.
Der Schriftsteller und Humanist Fransois Rabelais (um 1493 -1553) erfasste den Nutzen des Spiels in einem Satz: „Das Boulespiel ist gut gegen Rheuma und alle möglichen anderen Leiden. Und es ist für Menschen aller Altersstufen geeignet, vom Kind bis zum Greis.“ Mentale Stärke, Fingerspitzengefühl und ein scharfer Blick sind für dieses Spiel nötig. Der Gang in die Knie beim Schätzen der Distanz, die angespannte Muskulatur und das Schwingen beim Werfen halten Muskeln und Gelenke geschmeidig und schulen Motorik und Gleichgewichtssinn. Das Equipment für den Sport ist schnell zur Hand. Boulekugeln gibt es schon ab ca. 40 Euro in gut sortierten Sportgeschäften. Im Tennisclub Oppen hat sich eine kleine Gruppe gebildet, die sich jeden Dienstag und Freitag ab 17.00 Uhr am Bouleplatz treffen und dort gemeinsam boulen. Es werden noch Mitspieler und Mitspielerinnen gesucht. Kugeln sind immer vorhanden.